Archiv des Autors: joachim-w

Schimmel im Hallenboden

Ein Wasserschaden hatte Ende Juni in der Schulsporthalle von Laichingen den Hallenboden durchnässt. Ursache war ein nicht fachgerecht abgedichtes Dach durch die Handwerksfirma. Durch den Starkregen war Wasser über die Gerätehalterungen in den Hallenboden eingedrungen. Die Schäden am Dach selbst sind noch nicht detailliert untersucht worden. Weiterlesen

Estrich und Dämmung mussten raus

Der Bodenaufbau im Viersener Kindertageseinrichtung „Am Steinkreis“ wird durch den Generalunternehmer saniert. Dabei müssen der Estrich und die darunterliegende Dämmung entfernt werden. Die Abdichtung zur Bodenplatte hin soll überprüft und gegebenfalls erneuert werden. Anschließend erfolgt ein neuer Bodenaufbau.
Der Sanierung vorausgegangen war ein monatelanger Streit, ob der Bodenaufbau komplett zu erneuern ist. Ein Gutachter hatte durch eine Luftprobennahme eine hohe Belastung der Raumluft mit Schimmelpilzsporen festgestellt. Kurz nach Eröffnung der Kita im August 2013 war sichtbarer Schimmel im Gebäude entdeckt worden.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/viersen/schimmel-kita-am-steinkreis-wird-saniert-aid-1.4306848 Weiterlesen

Baufeuchte im Neubau vor Bezug prüfen

In einer Kindertagesstätte am Stadtwald in Achim bei Bremen war nach dem Neubau Schimmel aufgetreten. Nachdem zwei Gutachter vor Ort waren, wurde der Kindergarten Anfang 2014 für 10 Wochen geschlossen und von Schimmel gereinigt. Der Neubau hatte 2,3 Mio. Euro gekostet. Die Forderung lautet, die Baufeuchte im Neubau vor Bezug generell zu prüfen.
Wie der Weser-Kurier berichtete, bahnt sich jetzt ein Streit über die Übernahme der Sanierungskosten an. Rund 100.000 Euro stehen im Raum. Die Stadtverwaltung erwartet, dass die Baufirma sich an den Kosten beteiligt. Die Gutachter konnten die Ursachen der Schimmelentstehung nicht eindeutig klären. Offensichtlich wurden Möbel an noch nicht trockene Wände gestellt. Weiterlesen

Gesetze, Leitfäden, Akteure bei Schimmel

Während vor 20 Jahren das Thema „Schimmelbesiedelung in der Wohnung“ nur ausgesprochene Experten interessierte, gibt es mittlerweile viele Akteure, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Ausgehend von dem Leitfaden des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg aus dem Jahre 2001 und dem Leitfaden des Umweltbundesamtes von 2002 sind immer mehr Richtlinien, Zertifikate und Schulungsangebote entstanden.
Auf der Webseite von Baubiologie Regional findet sowohl der Laie als auch der Experte einen Überblick. Der Autor hat dazu aufgerufen, die Ausführungen noch zu ergänzen.
Nähreres unter http://www.baubiologie-regional.de/news/Inflationaere-Richtlinien-Zertifikate-und-Weiterbildungsangebote-bei-Schimmel-770.html

Sommerkondensat im Keller vermeiden

Der Appell „Wohnräume regelmäßig zu lüften“, begegnet uns in Fachzeitschriften immer wieder. Es ist in der Tat wichtig, einen permanenten Luftwechsel zu ermöglichen, um CO2 abzuführen und natürliche Außenluft hereinzulassen. Im Sommer wird gewohnheitsmäßig länger gelüftet als im Winter. Und hierin liegt das Risiko. Kellerräume weisen in der Regel kühle Wandoberflächen auf. Trifft nun die mit viel Wasserdampf gesättigte warme Außenluft auf die relativ kalten Flächen im Innenraum, dann kondensiert der Wasserdampf. An bestimmten Stellen im Keller kann eine relative Luftfeuchtigkeit von 70% und mehr auftreten. Deutlich wird das Phänomen an „schwitzenden“ Kaltwasserrohren. Weiterlesen

Feuchte Wände schnell trocknen

Nach der Flutkatastrophe im Juni sind die Wände vieler Häuser durchfeuchtet. Dies bildet einen idealen Nährboden für Schimmelpilze. Einige Pilzarten sind besonders gefährlich. Aspergillen, z.B. können im Extremfall in die Lunge des Menschen eindringen und schwere Erkrankungen hervorrufen. Eine schnelle Wandtrocknung ist wichtig. In seiner TV-Sendung vom 13.6.13 stellt der MDR einen Anbieter für Infrarotheizung vor. Mit dieser Methode soll eine tiefgehende Durchwärmung des Mauerwerks erfolgen. Infos zur Infrarotheizung

Der Link zur Fernsehsendung: http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/video129110.html

Wichtige Tipps zur Schimmelsanierung

Die Firma special-clean.com hat ein dynamisches mikrobiologisches Innenraum-Reinigungsprogramm entwickelt. Firmenchef Edgar Gummerum möchte bei seiner Art der Sanierung erstens den aufwändigen Staubschutz vermeiden und zweitens den kompletten Rückbau der befallenen Materialien verhindern.
Die größten Probleme bei der Schimmelsanierung ergeben sich durch ein ungewolltes Verteilen der Schimmelsporen in andere Räume. Denn durch Abschleifen, Abbürsten oder Sandstrahlen werden Sporen und Partikel aufgewühlt und in die Raumluft geschleudert.
Die sieben Arbeitsschritte des Sanierungs- und Reinigungsprogramms werden im Newsportal von Baubiologie Regional vorgestellt.

Nach zwei Jahren Bedenkzeit schließt KiTa

Zwei Jahre lang hatte die KiTa an der Eberhardstraße in Remscheid schon unter Beobachtung gestanden und nun wird der Standort geschlossen. Den finalen Auslöser gab ein externes Schimmelgutachten. Es wies nach, dass in der Küche der Tagesstätte Schimmel aufgetreten ist. Als Grund dafür wird von außen eintretendes Wasser vermutet.
Weiterlesen