Schimmelpilze auf Getreide schnell analysieren

Die klassische Analyse von Schimmelpilzgiften mit Probenahme und Laboranalytik ist sehr zeitintensiv. Beim Aussortieren von Getreidesorten müssen schnelle Entscheidungen getroffen werden. Ein Forscherteam von LMU und TU München hat nun ein neuartiges Biosensor Array entwickelt, mit dem Schimmelpilze auf Getreide schnell analysiert werden können.
Das Software-gesteuerte Biochip-Auslesegerät weist innerhalb von 20 bis 25 Minuten alle sechs in Getreide und Getreideprodukten vorkommenden Mykotoxine oder Mykotoxin-Gruppen nach.
Mit einer entsprechenden Anpassung wäre das Verfahren auch in anderen Bereichen der Lebensmittelproduktion einsetzbar, zum Beispiel bei der Herstellung von Säuglings- und Kleinkindernahrung oder Teigwaren.
Mehr Informationen und die Kontaktadressen auf der Webseite der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen

Warum wird das Schimmelgutachten nicht veröffentlicht?

Etwas verwirrend mutet die Geschichte im evangelischen Kindergarten in Wettesingen, nordwestlich von Kassel an. Die Lokalzeitung berichtete Anfang August von aufgebrachten Eltern. Angeblich gäbe es seit über zehn Jahren ein Schimmelproblem in der Kindertagesstätte und ein nicht veröffenlichtes Schimmelgutachten. Die Eltern erfuhren erst im Jahr 2013 durch Zufall von dem Schimmelproblem im Kindergarten. Weiterlesen

Schimmel im Hallenboden

Ein Wasserschaden hatte Ende Juni in der Schulsporthalle von Laichingen den Hallenboden durchnässt. Ursache war ein nicht fachgerecht abgedichtes Dach durch die Handwerksfirma. Durch den Starkregen war Wasser über die Gerätehalterungen in den Hallenboden eingedrungen. Die Schäden am Dach selbst sind noch nicht detailliert untersucht worden. Weiterlesen

Estrich und Dämmung mussten raus

Der Bodenaufbau im Viersener Kindertageseinrichtung “Am Steinkreis” wird durch den Generalunternehmer saniert. Dabei müssen der Estrich und die darunterliegende Dämmung entfernt werden. Die Abdichtung zur Bodenplatte hin soll überprüft und gegebenfalls erneuert werden. Anschließend erfolgt ein neuer Bodenaufbau.
Der Sanierung vorausgegangen war ein monatelanger Streit, ob der Bodenaufbau komplett zu erneuern ist. Ein Gutachter hatte durch eine Luftprobennahme eine hohe Belastung der Raumluft mit Schimmelpilzsporen festgestellt. Kurz nach Eröffnung der Kita im August 2013 war sichtbarer Schimmel im Gebäude entdeckt worden.
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/viersen/schimmel-kita-am-steinkreis-wird-saniert-aid-1.4306848 Weiterlesen

Baufeuchte im Neubau vor Bezug prüfen

In einer Kindertagesstätte am Stadtwald in Achim bei Bremen war nach dem Neubau Schimmel aufgetreten. Nachdem zwei Gutachter vor Ort waren, wurde der Kindergarten Anfang 2014 für 10 Wochen geschlossen und von Schimmel gereinigt. Der Neubau hatte 2,3 Mio. Euro gekostet. Die Forderung lautet, die Baufeuchte im Neubau vor Bezug generell zu prüfen.
Wie der Weser-Kurier berichtete, bahnt sich jetzt ein Streit über die Übernahme der Sanierungskosten an. Rund 100.000 Euro stehen im Raum. Die Stadtverwaltung erwartet, dass die Baufirma sich an den Kosten beteiligt. Die Gutachter konnten die Ursachen der Schimmelentstehung nicht eindeutig klären. Offensichtlich wurden Möbel an noch nicht trockene Wände gestellt. Weiterlesen

Gesetze, Leitfäden, Akteure bei Schimmel

Während vor 20 Jahren das Thema “Schimmelbesiedelung in der Wohnung” nur ausgesprochene Experten interessierte, gibt es mittlerweile viele Akteure, die sich mit diesem Thema beschäftigen.
Ausgehend von dem Leitfaden des Landesgesundheitsamtes Baden-Württemberg aus dem Jahre 2001 und dem Leitfaden des Umweltbundesamtes von 2002 sind immer mehr Richtlinien, Zertifikate und Schulungsangebote entstanden.
Auf der Webseite von Baubiologie Regional findet sowohl der Laie als auch der Experte einen Überblick. Der Autor hat dazu aufgerufen, die Ausführungen noch zu ergänzen.
Nähreres unter http://www.baubiologie-regional.de/news/Inflationaere-Richtlinien-Zertifikate-und-Weiterbildungsangebote-bei-Schimmel-770.html

Sommerkondensat im Keller vermeiden

Der Appell “Wohnräume regelmäßig zu lüften”, begegnet uns in Fachzeitschriften immer wieder. Es ist in der Tat wichtig, einen permanenten Luftwechsel zu ermöglichen, um CO2 abzuführen und natürliche Außenluft hereinzulassen. Im Sommer wird gewohnheitsmäßig länger gelüftet als im Winter. Und hierin liegt das Risiko. Kellerräume weisen in der Regel kühle Wandoberflächen auf. Trifft nun die mit viel Wasserdampf gesättigte warme Außenluft auf die relativ kalten Flächen im Innenraum, dann kondensiert der Wasserdampf. An bestimmten Stellen im Keller kann eine relative Luftfeuchtigkeit von 70% und mehr auftreten. Deutlich wird das Phänomen an “schwitzenden” Kaltwasserrohren. Weiterlesen

Feuchte Wände schnell trocknen

Nach der Flutkatastrophe im Juni sind die Wände vieler Häuser durchfeuchtet. Dies bildet einen idealen Nährboden für Schimmelpilze. Einige Pilzarten sind besonders gefährlich. Aspergillen, z.B. können im Extremfall in die Lunge des Menschen eindringen und schwere Erkrankungen hervorrufen. Eine schnelle Wandtrocknung ist wichtig. In seiner TV-Sendung vom 13.6.13 stellt der MDR einen Anbieter für Infrarotheizung vor. Mit dieser Methode soll eine tiefgehende Durchwärmung des Mauerwerks erfolgen. Infos zur Infrarotheizung

Der Link zur Fernsehsendung: http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/video129110.html